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CDU Behlendorf - Berlin Fahrten

CDU Fahrt

Die Behlendorfer Berlinfahrer in der CDU-Zentrale

Ein Beispiel des überparteilichen Beitrags der CDU zum Gemeindeleben sind allgemeinpolitische Berlinfahrten, an denen jedermann teilnehmen kann und mitfährt, Fahrten, die Politik parteiübergreifend verständlich machen.
Reichstag, Auswärtiges Amt, Vorstandszimmer im Konrad-Adenauer-Haus oder ein Fraktionsvorstandszimmer im Bundestag, Mittagessen in der "Eins" des ARD-Hauptstadtstudios. Mitreisende der CDU-Fahrten können vielfach einen Blick hinter die Kulissen der Macht werfen und sich neben dem Fernsehbild ein eigenes Bild machen

Foto © Will McBride: Kennedy, Brandt und Adenauer verlassen das Brandenburger Tor, Berlin, 26.06.1963.

(Mit freundlicher Genehmigung des Museums The Kennedy's, Berlin)

 

Auf der Spur des Kennedy-Mythos

Ein voll besetzter Bus fuhr von Behlendorf nach Berlin und spürte dem legendären Kennedybesuch von 1963 nach. Für exakt 8 Stunden und 8 Minuten stand der Mythos der berühmtesten amerikanischen Familie im Mittelpunkt der Tagesreise, genau so lang war seinerzeit der Jahrhundertbesuch des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy im geteilten Berlin. Es fehlte weder eine kritische Bewertung von Kennedys Innenpolitik, noch fehlten Hintergrundinformationen, von der Zahl der eingesetzten Polizei-Motorräder (21 als Eskorte, 60 für die Fahrtroute) über das für die Präsidenten-Entourage extra geschaltete abhörsichere Telefonnetz bis zum Aufheben des "Nachtbackverbotes", damit die jubelnden Zuschauer verpflegt werden konnten.

Seit das erste Kennedymuseum vor kurzem gegenüber dem Brandenburger Tor am Pariser Platz eröffnet wurde, "ist Kennedy ein Berliner", lautet das Motto des privat finanzierten Museums. Neben dem Mythos Kennedy war aber auch der so genannte Fluch der Kennedys zu ahnen. Nach dem Präsidenten JFK 1963 wurde 1968 sein Bruder Robert als Präsidentschaftskandidat ermordet. Fünf Familienmitglieder starben bei Flugzeugabstürzen. Ein Drogentod unter den Nachkommen, unheilbare Krankheiten, der Tod des dritten Kindes von John F. Kennedy und seiner Frau Jacqueline, der Autounfall des späteren Senators und Kennedybruders Edward unter Alkohol und nicht zuletzt die Krankheiten des Präsidenten selbst, zeigten die Licht- und Schattenseiten einer Familie.

Die Gruppe aus Behlendorf besuchte anschließend das Schöneberger Rathaus, wo Kennedy kameragerecht ausgerufen hatte: "Ich bin ein Berliner!". Den Besuchern wurden als Gästen der Willy-Brandt-Stiftung im Rathaus die Parallelen zur Symbolpolitik Brandts mit dem Warschauer Kniefall und dem Ziel "Wandel durch Annäherung" in der Ostpolitik aufgezeigt. Nach dem Protokoll war US-Präsident Kennedy in Berlin Gast Willy Brandts, der Regierender Bürgermeister war, und nicht Gast von Bundeskanzler Konrad Adenauer, denn Berlin gehörte offiziell noch nicht zur Bundesrepublik Deutschland.

Die Besuchsfahrt klang mit einem Besuch des hundertjährigen KaDeWe aus, das als Kaufhaus des Westens seit 1907 den Unterschied zwischen West-Berlin und Ost-Berlin über die Trennung von 1961 bis 1989 hinaus unterstreicht. Seit 2003 besichtigen die Behlendorfer Berliner Politikadressen, z.B. Reichstag, das Auswärtige Amt oder das Konrad-Adenauer-Haus, immer bis in das Fraktionsvorstandszimmer oder zum Stuhl der Parteivorsitzenden.

Infos CDU

Renate Pfennigschmidt
Tel. 209

Fahrt 2011 Berlin baut und baut

Berliner Abgeordnetenhaus